Regio Karlsbad – Waldbronn

Mutschelbach, Auerbach, Ittersbach, Langensteinbach, Spielberg, Waldbronn –

Einzelheiten erfahren Sie direkt auf den Homepages unserer Gemeinden!

Stand: 23.06.2021, 11 Uhr

 

Auerbach

 

Für alle unsere Gottesdienste gilt unser bewährtes Hygieneschutzkonzept.  Die Teilnehmenden aller Gottesdienste werden namentlich und mit Adresse erfasst.

In Auerbach gibt es keine Onlineangebote.

Kontakt: Pfarrerin Andrea Schweizer: Am Rain 3, 76307 Karlsbad

Kirche: Remchinger Straße 76

Gemeindehaus und Pfarramt: Remchinger Straße 74, Fon: 07202/8362

Mail: auerbach@kbz.ekiba.de

 

 

 

Ittersbach

www.kirche-ittersbach.de

In Ittersbach werden seit Februar 2021 wieder sonntags um 10 Uhr Gottesdienste in Präsenz gefeiert – mit Voranmeldung sowie dem derzeit weiterhin gültigen Schutzkonzept.

Die Gottesdienste werden nach wie vor als Hausandachten zum Mitnehmen vorab (ab Samstag) im Vorraum der Kirche ausgelegt sowie auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht.

Über Änderungen halten wir Sie an dieser Stelle immer auf dem Laufenden. Gerne können Sie immer Hausandacht feiern. Unsere jeweils aktuelle Vorlage finden Sie unter: https://www.kirche-ittersbach.de/hausandachten

 

 

Langensteinbach

www.evkila.de

Jeden Sonntag feiern wir Hybridgottesdienste, d.h. sie finden in Präsenz, aber auch im Livestream statt.

Die Gottesdienste kann man anschauen auf unserem YouTube-Kanal www.youtube.com/evkila.

 

Jahreslosungsfahne 2021 am Turm der Evangelischen Kirche in Langensteinbach

https://www.ekiba.de/html/aktuell/aktuell_u.html?&m=16515&cataktuell=&m=31&artikel=29189&stichwort_aktuell=&default=true

Jahreslosungsfahne 2021 des Künstlers Jens Wolf am Turm der Evangelischen Kirche Langensteinbach

„Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ Diese Jahreslosung für 2021 aus dem Lukasevangelium 6,36 wurde von dem Künstler Jens Wolf in ein Bild umgesetzt. In klaren Farben und Formen leuchtet es nun vom Kirchturm der Langensteinbacher Kirche.

Wir blicken in einen Raum hinein (links sieht man den Türbalken) und sehen drei Menschen sitzen oder stehen an einem Tisch, der mit einer weißen Tischdecke festlich gedeckt ist: vor jedem Menschen steht ein roter Becher (und einer zusätzlich an der anderen Seite des Tisches), es gibt eine Flasche zum Nachschenken, auf dem Tisch liegen 5 Brote und 2 Fische – noch ist alles unangetastet, das festliche Essen kann gleich beginnen. Und über allem die Sonne, aber halt, sie ist nicht gelb, sondern weiß: Symbol für die grundlegende Gegenwart des lebensspendenden Gottes (auf vielen Bildern von Jens Wolf findet man sie); und darunter ein dezent angedeutetes Kreuz für Christus. Unter der Gegenwart Gottes und dem Kreuz Christi findet diese Begegnung statt.

Auffällig und bewusst gewählt sind die Farben auf unserem Bild: der Mensch auf der linken Seite ist in Rot gekleidet – Rot gilt schon seit alters her als die Farbe des Göttlichen – und stellt Jesus dar. Die beiden Menschen an der anderen Tischseite sind grün gekleidet; Grün ist die Komplementärfarbe zu Rot und gleichzeitig die Farbe der Schöpfung. Die Menschen im Gegenüber zu Jesus, aufeinander bezogen, von ihm eingeladen zu Essen und Gemeinschaft, um Leib und Seele zu stärken.

Etwas eckig sind die Menschen gezeichnet und ohne Arme. So wie man zu Beginn eines Zusammenseins noch etwas kantig, zurückhaltend, reserviert ist, weil Vertrauen erst wachsen muss. Aber das miteinander Essen, die gemeinsamen Gespräche, das Einander-Wahrnehmen wird sie bald auftauen lassen und eine Vertrautheit wird sich einstellen und vielleicht werden ja auch Ideen entwickelt, gemeinsam tätig zu werden und anzupacken, um anderen zu helfen. Insofern steckt in dem Bild, das zuerst wie eine Momentaufnahme wirkt, eine enorme Dynamik und wird damit der Bewegung in dem biblischen Vers gerecht.

Zwei biblische Geschichten sind hier zugrunde gelegt, um Gottes Barmherzigkeit darzustellen. Zum einen die Speisung der 5000 Menschen mit 5 Broten und 2 Fischen (Mt 14; Mk 6; Lk 9; Joh 6); zum anderen deuten die roten Becher (in Verbindung mit dem Brot) auf das Abendmahl hin.

In der Speisung der 5000 Menschen gibt Jesus den Hungernden zu essen; und aus den vorhandenen 5 Brote und zwei Fische werden ganz viele, so dass es für alle reicht – und sogar noch etwas übrigbleibt. Im Abendmahl gibt Jesus sich selbst und er vergibt den Glaubenden ihre Schuld.

In diese zwei Richtungen der Barmherzigkeit weist auch das Kapitel Lukas 6, dem unser Bibelwort entnommen ist: Geben und ver-geben, großzügiges Schenken und Erlassen von Schuld. Und wer weitere Werke der Barmherzigkeit sucht, findet sie im Matthäusevangelium Kapitel 25: „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“

Da steht nicht der bloße Appell „Seid barmherzig!“ Sondern es heißt: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ Ohne diesen Zusammenhang bleiben wir in den Regeln dieser Welt – „Wie du mir, so ich dir.“ – verhaftet. Aber im Glauben eröffnet sich uns noch eine andere Dimension.

Barmherzigkeit, dieses Wort, das so viel umfasst, ist hier von dem Künstler Jens Wolf in der Tischgemeinschaft zum Ausdruck gebracht worden. Barmherzigkeit, an Leib und Seele gestärkt werden, füreinander da sein und einander helfen, beginnt im ganz Alltäglichen. Und so wie Brote und Fische in der biblischen Geschichte für ganz viele Menschen gereicht hat, so können auch wir darauf vertrauen, dass Gottes Barmherzigkeit, die wir erfahren und weitergegeben, sich vervielfältigt. Der katholische Bischof Franz Kamphaus hat es auf den Punkt gebracht mit dem Satz: „Mach‘s wie Gott – werde Mensch!“

Besonders in dieser unserer durch die Coronakrise gezeichneten Zeit erleben wir ganz stark die Sehnsucht nach dem Abendmahl und nach Gemeinschaft und wie wohltuend es ist, miteinander an einem Tisch zu sitzen: Essen, Trinken und Gespräche miteinander zu teilen, einander mitzuteilen, einander zu verstehen, nicht nur vor einem Bildschirm sitzend, sondern ganz nah, zum Anfassen nah.

Und – auch ich bin eingeladen in diese Gemeinschaft; die Tür ist offen und ein Becher steht schon am vorderen Eck des Tisches für mich bereit. Für mich und für dich. „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“

(Reinhild Prautzsch, Pfarrerin im Ehrenamt, Langensteinbach)

 

 

 

Mutschelbach

Wir feiern in Mutschelbach Präsenzgottesdienste.

www.kirche-mutschelbach.de

Bitte schauen Sie vorsorglich auf unsere Homepage, Schaukästen und Kirchentüren.

 

 

Spielberg

www.ek-spielberg.de

 

 

 

Waldbronn

www.ev-kirche-waldbronn.de

Wir feiern weiterhin wöchentlich gemeinsam Hausgottesdienste – diese erhalten Sie, über die Homepage www.ev-kirche-waldbronn.de , nach Anforderung bei waldbron@kbz.ekiba.de per Mail oder vor der Kirche abholen. Gerne können Sie diese Gottesdienste auch weitergeben. So feiern wir auf Abstand – und doch im Geist verbunden.

Wir achten weiterhin auf die aktuellen Inzidenz-/R-Werte und reagieren ggf. auch sehr kurzfristig mit einer Absage der Präsenzgottesdienste!