Gedanken zur Losung in schwierigen Zeiten – 23.07.2021

Ich wache auf, wenn’s noch Nacht ist, nachzusinnen über dein Wort.

Psalm 119,148

Nun ja, ist mein erster Gedanke. Im Winter kann ich das gewiss auch von mir sagen. Doch im Sommer ist es gewiss nicht mehr dunkel, wenn ich über Gottes Wort nachsinne.
Im Kloster ist das Gebet vor Aufgang der Sonne fester Bestandteil des Tagesablaufs. So kann man auf der Homepage der Abtei Münsterschwarzach folgendes lesen:
Vigil und Laudes
Um 5 Uhr beten wir Mönche die Morgenhore. Wir verbinden darin Vigil und Laudes.
Vigil ist die Nachtwache. Der Begriff kommt aus der Soldatensprache. Der Soldat muss in der Nacht auf Posten stehen und Wache halten. Die Mönche wachen, um im Gebet Gott zu begegnen. Und sie wachen für die Menschen. Sie vollziehen mit ihrer nächtlichen Wache einen Dienst an der Welt. Sie wachen betend, damit die Menschen nicht von inneren Feinden überfallen werden, damit sie in Ruhe ihren Tag beginnen können.
In den Laudes, dem Morgenlob, besingen wir Christus als die Sonne der Auferstehung, die aufgeht über der Dunkelheit unseres Lebens. Wir bitten für die Menschen, dass das Licht Christi an diesem Tag alle Dunkelheit aus ihren Herzen vertreibe.
(https://www.abtei-muensterschwarzach.de/beten/gottesdienste/stundengebet)
Ihr
Martin Reppenhagen, Dekan

Archiv – Gedanken zur Tageslosung