Gedanken zur Losung in schwierigen Zeiten – 26.04.2021


/Paulus schreibt:/ Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.


Philipper 1,6

Das finde ich mal eine tröstliche Aussage. Wer weiß denn schon, was alles kommen wird, ob man allen Herausforderungen, Anfechtungen und auch den schwierigen Ereignissen im Leben gewachsen ist? Wer ist sich denn sicher, dass alles gut wird und bleibt?

Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass alles, was ich anfange, auch zu einem guten Ende gebracht wird. Wer kann das schon von sich und anderen sagen – und das auch noch in Zeiten, in denen jegliches Planen und Entscheiden mit einem steten Vorbehalt belegt wird und man manchmal nicht einmal weiß, was denn nun richtig oder falsch ist?

Diese „gute Zuversicht“ ist wahrlich tröstlich. Denn sie kommt von Gott selbst. Gott selbst hat in mir das gute Werk des Glaubens angefangen. Darauf blicke ich gern zurück. Und ich blicke auf meine Glaubensgeschichte und bin dankbar dafür.

So darf ich auch den Blick in die Zukunft wagen. Denn Anfang und Ende, Ursprung und Ziel liegen in Gottes Händen. Gott selbst hat es begonnen; er wird es auch gut abschließen.

Mit dieser Zuversicht will ich mich in die Zukunft wagen. Ich will festhalten, dass nicht alles und schon gar nicht im Glauben von mir abhängt, dass sich Gott meiner annimmt. Die Vollendung liegt bei ihm!

Gut so!

Ihr
Martin Reppenhagen, Dekan

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