Gedanken zur Losung in schwierigen Zeiten – 19.03.2021


Haltet meine Satzungen und tut sie; ich bin der HERR, der euch heiligt.
3. Mose 20,8
/Jesus spricht:/ Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Matthäus 7,24

Bei Gott klingt es ganz einfach. Bei Gott gehen Wort und Tat Hand in Hand. Denn was Gott spricht, das geschieht seit Beginn der Schöpfung. Da hat Gott es vorgemacht. Gott sprach „Es werde Licht“ und es wurde Licht. So einfach geht das. Gottes Wort ist ein schöpferisches Wort, Wort und Tat liegen beieinander.
Wenn das bei uns Menschen nur auch so wäre, dann wäre vieles anders, vieles besser. Nur zu gut wissen wird, dass dem nicht so ist. Zusagen werden vergessen, Versprechungen nicht eingehalten. Bei uns klaffen beide gern auseinander, machen das Leben und vor allem das Miteinander schwer.
Enttäuschungen, Entzweiungen und Zerwürfnisse sind die Folge. Wo wir uns auf jemanden nicht verlassen können, ist die gemeinsame Weggemeinschaft mindestens getrübt oder gar schon beendet.
Von daher kann ich die Mahnung sehr gut nachvollziehen. Für ein gelingendes Leben und Miteinander ist nicht das Versprechen an sich, sondern die daraus folgende Tat entscheidend. Daher ist der Ruf nach der Tat von Gottes Willen so entscheidend und oftmals so schwierig, eben nicht selbstverständlich. Wir erleben, dass wir scheitern.
So will ich nicht nur die Mahnung mitnehmen, sondern auch das Handeln Gottes an mir. Denn Gott sagt: „Ich bin der HERR, der euch heiligt.“
Ich brauche es, dass Gott an mir handelt und mich heiligt.
Ihr
Martin Reppenhagen, Dekan

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