Gedanken zur Losung in schwierigen Zeiten – 24.02.2021

Ihr sollt Brot die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen.

3. Mose 26,5

Das ist erneut ein Sehnsuchts-und Verheißungstext. Was hier geschildert wird, soll eintreten, ist aber noch nichtnotwendigerweise eingetreten. Gleichfalls orientieren wir uns an solchen Aussichten. Denn wirwollen es nicht einfach hinnehmen, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht ausreichend Brot haben, die an Hunger sterben.Wir wollen es auch nicht hinnehmen, dass die Zahl der Menschen nicht geringer geworden ist, die unter Kriegen und Vertreibung leiden, die in ihrem Land nicht sicher wohnen können.Mit der Hoffnung, dass Gottes Zukunft Brot und Frieden bringen wird, verbindet sich der Mut und die Kraft,sich schon heutedafür einzusetzen. Damit verbindet sich leider auch die bittere Erkenntnis, dass bei allem Mühen, die Krisenherde dieser Welt nicht weniger geworden sind. Die Erde ist nicht sicherer geworden und die Zahlen der Hungernden nicht geringer. Punktuell ist es möglich, Änderungen herbeizuführen. War und ist dies vergeblich? Wer satt geworden ist oder ein sicheres zu Hause bekommen hat, wird diese Frage eindeutig beantworten. Es war nicht vergeblich!

Ihr
Martin Reppenhagen, Dekan

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