Gedanken zur Losung in schwierigen Zeiten – 19.02.2021


Gott wollte kundtun, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Völkern ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.

Kolosser 1,27

Gott ist ja irgendwie Allgemeingut. In allen Religionen wird von Gott gesprochen. In manchen Religionen gibt es viele Gottheiten. Im Hinduismus 33.3 Millionen sogar. Da hat, so kann man fast sagen, jede Familie ihre eigene Gottheit.
Und wer schon mal in Ländern Afrikas und Asiens unterwegs war, wird feststellen, wie schnell und leicht man über Religion und Gott ins Gespräch kommen kann. Gott und Religion sind ein öffentliches Gut und nicht einfach privat, wie dies eher bei uns ist. Gott ist irgendwie allgegenwärtig.
In Indien gibt es in jedem Geschäft eine Art „Herrgottswinkel“, ein Altar für den vom Ladenbesitzer angebeteten Gott. Ist der Ladenbesitzer Christ, hängt da ein Kreuz oder ein Christusbild.
Denn Christen bekennen, dass sie Gott durch Jesus Christus kennen und dass auch noch in aller seiner Herrlichkeit.
Daraus entwickeln sich gern interessante Gespräche, wie es denn sein kann, dass sich der allmächtige Gott in diesem Jesus aus Nazareth zeigt.
Und dann ist da noch die Rede von „Christus in euch“. In uns nimmt der Sohn Gottes Gestalt an.
Zum einen bedeutet dies, dass wenn Gott uns sieht, er in uns seinen geliebten Sohn sieht.
Und zum anderes wird es zur Herausforderung. Denn andere sollen in unserem Reden und Handeln den Sohn Gottes erkennen.
Ihr
Martin Reppenhagen, Dekan

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