Evangelischer Kirchenbezirk Karlsruhe-Land

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Im Gottesdienst zur Eröffnung der Synode wurden in der Michaeliskirche Blankenloch die in der Herbstsynode 2017 zur Dekan-Stellvertreterin gewählte Pfarrin Andrea Schweizer (im Bild links) aus Karlsbad-Auerbach offiziell in ihr bereits angetretenes Amt eingeführt.

Sie trat die damit Nachfolge von Pfarrin Bettina Fuhrmann an, die im August 2017 von ihrer Pfarrstelle in Weingarten (Baden) in die Abteilung für Mission und Ökumene im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe (EOK) gewechselt hatte.

Außerdem konnten durch Pfr. Volker Fritz (Karlsbad) und Pfr. Dr. Thorsten Maaßen (Ettlingen), den beiden Bezirksbeauftragten für die PrädikantInnenarbeit, zwei neue Prädikanten erstmals ins Predigtamt eingeführt werden: Martin Lang (im Bild rechts) aus Neureut-Nord und Christian Ramin (Bildmitte) aus Pfinztal-Berghausen.

In der anschließenden Synodal-Tagung im Evangelischen Gemeindehaus wurde ins Amt des Bezirks-Diakoniepfarrers Dr. Roija Weidhas aus der Paulusgemeinde Ettlingen gewählt, der dort unter anderem im Ettlinger Hospizdienst tätig ist. Er tritt die Nachfolge von Pfarrer Dr. André Kendel, der zum Jahreswechsel aus der Gemeinde Leopoldshafen in den EOK wechselte.

Bei den Gemeindepfarrstellen gibt es noch nicht wieder besetzte Vakanzen; weitere sind im Laufe des Sommers absehbar. Immerhin sind aber derzeit drei KollegInnen allein dafür eingesetzt, die Vakanzen aufzufangen: Pfarrin Ulrike Rauschdorf und die Pfarrer Christian Mono und Wolfram Stober sind in unserem Kirchenbezirk als SpringerInnen tätig.

Schwerpunktthema dieser Bezirkssynode war der Doppel-Haushalt für die Jahre 2018 und 2019, in den der Vorsitzende der Bezirkssynode, Karl-Peter Niebel (Pfinztal-Berghausen) die anwesenden 70 stimmberechtigten Synodalen aus den 31 Gemeinden einführte.

Thomas Fremdt, der Geschäftsführer des Verwaltungs- und Serviceamtes Mittelbaden in Bretten, stellte den Haushaltsplan übersichtlich und transparent in Einnahmen und Ausgaben vor.

Der Ansatz sieht für das laufende Jahr ein Volumen von rund 530.000 Euro vor, für 2019 rund 453.000 Euro. Der Rückgang ist durch einmalige, kostenneutrale Personalposten bedingt.

Die Einnahmen stammen im Wesentlichen aus Kirchensteuerzuweisung und Bezirksumlage.

Die Ausgaben wurden in den vier Blöcken– Kirchenmusik, Jugendarbeit, Dekanat und Schuldekanat –, näher vorgestellt jeweils durch eine Person verkörpert und mit praktischen Details veranschaulicht.

Bezirkskantorin Anke Nickisch betonte die Notwendigkeit von Workshops für Orgel, für Bandcoaching und für die Anleitung zum Liedersingen ohne Begleitinstrumente.

Gregor Waskow, Bezirksjugend- und Gemeinde-Pfarrer in Rußheim, erklärte die Personal- und Sach-Ausgaben im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit und warb dafür, die bezirkseigene Hüpfburg und den BW-Bus rege auszuleihen.

Schuldekan Stephan Thomas erläuterte u.a., wie sich die grundlegende Kontaktpflege eines Schuldekans mit den Schulleitungen und Religions-Unterrichtenden im Bezirk in Reise- und Portokosten niederschlägt. Besonders warb er für die rege Nutzung der optimal ausgestatteten Medienstelle des Landeskirchlichen Religions-Pädagogischen Instituts (RPI) im EOK.

Dekan Dr. Martin Reppenhagen erklärte die Finanzen des Dekanats, die in 2018 wie in 2019 mit jeweils rund 180.000 Euro angesetzt waren und nach wie vor von Sondermitteln für die Konsolidierung des Kirchenbezirks in seiner neuen Gestalt seit 2014 profitiert.

Das Gremium beschloss die Aufstellung dieses Doppelhaushalts einstimmig mit zwei Enthaltungen, die Beibehaltung der Bezirksumlage bei sechs Prozent ebenfalls einstimmig bei drei Enthaltungen.

Im Vorblick auf die von 14.-17. Juni anstehende Bezirksvisitation durch eine Kommission unter Leitung des Landesbischofs berichtete der Dekan vom hohen Engagement der Ehrenamtlichen in den Gemeinden, aber auch auf Bezirksebene: Unsere „starken Gemeinden“ leisten in unserem Bezirk einen immensen Beitrag zum landeskirchenweit angestrebten stärkeren „Evangelischen Profil“.

Nach wie vor genießen „unser Pfarrer“ bzw. „unsere Pfarrerin“ eine hohe Wertschätzung, was aber zugleich den hohen Bedarf an Begleitung, Schulung und Wertschätzung seitens der zahlreichen Ehrenamtlichen spiegelt. Erstaunlich sei die hohe Berufszufriedenheit der Pfarrpersonen trotz Relevanzverlusts und zugleich stetig wachsender Anforderungen im Pfarramt.

Vom Liegenschaftsprojekt, bei dem die Landessynode bereits 2012 beschlossen hatte, ab ca. 2020 im Bereich „Immobilien“ künftig 30 Prozent weniger landeskirchliche Zuschüsse einzuplanen. Das betrifft die Kirchengebäude selbst im Blick auf (A) ihre ganzjährige Nutzung, oder (B) als „Sommerkirche“ ohne Heizung (was aber die Zuschüsse für sie etwa halbiert), oder (C) nurmehr sporadischer Nutzung (was in unserem Bezirk nicht angedacht ist).

Vor allem aber für unsere Gemeindehäuser stehen diese Mittelkürzungen für Betrieb, laufenden Unterhalt und Sanierung an. Dies bedeutet für die Gemeinden, entweder rentable Mit-Nutzungen zu suchen, die ausbleibenden Zuschüsse aus eigenen Mitteln zu ersetzen, oder aber die Gebäude zu verkleinern bzw. auf Dauer durch Kleinere zu ersetzen.

Angesichts des außerordentlich umfangreichen Engagements gerade vieler Ehrenamtlicher bei der Errichtung und Pflege von Gemeindehäusern sieht er schmerzhafte Lern- und Abschieds-Prozesse auf sie zukommen, die aber durch bewusste Neuaufbrüche gelindert und in umso mehr übrig bleibende Mittel für die inhaltliche Arbeit umgemünzt werden sollten.

Dazu nannte der Dekan verschiedene Beispiele, von der möglichen „Sommerkirche“ über weiterhin vorhandene Sondermittel für eine theologisch begründete Neukonzeption (Graben-Neudorf), die Neuerrichtung eines ökumenischen Gemeindehauses (Weingarten) bis hin zur Einrichtung eines Kindergartens im Gemeindehaus (Pfinztal- Berghausen).

Im Mai dieses Jahres beginnt die Vermessung aller Gebäude; 2019 muss der Bezirkskirchenrat den Gemeinden im Kirchenbezirks einen verbindlichen Masterplan vorlegen und umsetzen.

Die Synodaltagung wurde vom Dekan mit herzlichem Dank an die Presse und besonders für die Gastfreundschaft und die gute Bewirtung durch die Ev. Pfarrgemeinde Blankenloch sowie mit einem Segensgebet geschlossen.

(Öffentlichkeitsbeauftragter Pfr. Dr. Holger Müller, Stand 07.05.2018)

 

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Ihr Dr. Martin Reppenhagen, Dekan